am Samstag den 5 März sollten die ersten 3 von insgesamt 8 Jungs die Skitage eröffnen, zwei Tage vorher meldete sich der Sigel Wolfgang krank und lag mit Mittelohrentzündung zuhause. Michael und Franz starten also am Samstag um 6:30 in Oberndorf und waren mit dem 197 PS BMW trotz Stau um 10:15 auf der Piste. Wie erwartet war das Wetter sonnig und wolkenlos mit strahlend blauem Himmel, so sollte es auch die nächsten Tage bleiben. Edwin, Marco, Dominik und Christoph saßen in Steyer in der Uni und bekamen einige Fotos vom wunderbaren Skitag des "Spähtrupps" gesendet. Der Spähtrup hat unter Tags das Skigebiet um Königsleithen getestet um am Abend die Sauna im benachbarten Schwesterhotel Hanslerhof. Die Sauna wurde auch gleich für Sonntag abend klargemacht, ein Tisch für 7 Personen wurde im Restaurant Jägerhof reserviert und die Apres-Ski Bars CHIN-CHIN und Country Club wurden inspiziert. Um 12:00 Uhr Mitternacht haben sich die beiden unter großer Überwindung (es war grad Lustig im Country Club) ins Quartier aufgemacht um sich für den nächsten Tag auszuschlafen.
--- SONNTAG ---
Während des Frühstückes am Sonntag um ca. 8:00 Uhr trafen Wolfgang, Edwin, Marco und Dominik ein, jedoch ohne Christoph der plötzlich über nacht Fieber bekam und wie Wolfgang S. daheimbleiben musste. Eigentlich sollte Christoph mit dem Auto fahren und deshalb musste frühmorgens rasch ein Alternativplan geschmiedet werden, was auch gut gelang. An diesem wunderbaren Sonntag ging gleich beim losfahren die Skibinding vom Franz während der ersten paar meter auseinander was zu einem Bilderbuchmäsigen Sturz führte und die Sturzkasse füllte. Dann haben wir das Skigebiet um Königsleithen unter der bewährten Führung von Edwin vollständig erkundet. Wir haben jedoch den Jägermeister im Auto von Christoph vergessen und somit unter tags wenig hochprozentiges konsumieren können.Nachdem wir auf der Seppl Alm Bier und ein paar Schnäpse beim Apres Ski tranken sind wir auf den Geschmack gekommen. Runter von der Piste um ca. 16:45 haben Michael und Franz beim Spar Proviant eingekauft. Gleich vorm Spar haben wir 1 Flasche Jägermeister im Rahmen einer Qualitätskontrolle bis auf den letzten Tropfen überprüft. Danach wurden die Ski in den Skikeller gebracht wo plötzlich Zweifel an der Qualität der zweiten Flasche Jägermeister aufkamen worauf auch diese gründlich untersucht wurde. Im Zimmer angekommen wurde auch noch der Wodka binnen kurzer Zeit vollständig überprüft und der Obstler angetestet. Jetzt war es Zeit für die Sauna wir machten uns um 17:30 angeblich nicht so Zielstrebig auf den Weg zum benachbarten Hanslerhof wo aber alle gut ankamen und noch Marillenschnaps getestet wurde. In die Sauna wollten aber nurmehr 5 von 6. Einen hat die Qualität der Getränke doch sprichwörtlich vom Stuhl gehauen, er hat es sich dann so gut es ging in der Gasstube des Hanslerhof bis 22:00 Uhr gut eingewickelt gemütlich gemacht. In der Sauna war sich einer noch Unschlüssig über das Ergebniss der Qualitätskontrolle und lies sich das geprüfte nochmal durch den Kopf gehen, wieder andere rutschten quer durch die Nassräume um zu sehen wie die Getränke wirkten. Für den optimalen Aufguss reichte gerade mal ein ganzer Kübel Wasser und abgeduscht wurde man bequem im Liegestuhl. Da man schließlich für den Aufenthalt zahlte wollten wir auch den full service der Wirtin vom Schuhebinden bis zum Sachen heimtragen in Anspruch nehmen. Hunger verspürten schließlich nur noch 3 von uns. Im Gasthaus Jägerwirt erhielten die 3 einen sehr versteckten Tisch den man von der Toilette kommend nur mit viel Geduld und Zeitaufwand wieder fand. Eine fremde Umgebung wie Gerlos mit nur einer Hauptstraße sind wir Jungs gar nicht gewohnt, darum wurde aus dem 5 minütigem Nachhauseweg eine Ortserkundung von einer Stunde dem Google maps dann doch ein jähes ende setzte. Die Härtesten von uns tanzten bis 01:30 in den Discos ab.
--- MONTAG ---
Einige von uns haben am Montag morgen die Erinnerungen an Sonntag Abend und Nacht komplett verdrängt ganz nach dem Motto ein neuer Tag ein neues Glück. Auch übers Abendessen wollten einige schlichtweg nichtmehr viel berichten. Montag früh standen wir etwas verwirrt aber Zeitig auf, stärkten uns beim Frühstück und erzählten uns lustige Geschichten aus längst vergessenen (vor)Tagen ;). Das Wetter war so schön das sich Dominik kurzfristig dazu entschied den Tag in der Pension auf der Terrasse zu verbringen, worauf er doch glatt vom mit abstand blassesten zum färbigsten von uns 6 langierte. Der Skifahrtrupp begenügte sich bei der Jause um 11:00 Uhr mit kleinichkeiten und zeigte erst Nachmittag wieder mehr Appetit. Das Wetter und die Pistenverhältnisse waren an diesem Montag wieder sensationell und Edwin hat uns wie immer professionell zu den besten Pisten gebracht. Um 16:00 Uhr feierten wir beim Seppl Apresski bis 17:00 Uhr und setzten den Apresski im Tal noch ca. 1 Stunde fort. Um 18:30 machten wir uns diesmal Zielstrebig auf den Weg zur Sauna und entspannten uns vom wunderschönen aber auch anstrengenden Skitag in wohliger wärme. Nach der Sauna verspürten heute alle Hunger und wir gingen geschlossen in ein Lokal das auf dem bewährten Barometer für Salat mit Putenstreifen weit im roten Bereich lag. Nach dem Essen bekamen wir auch prompt die Rechnung serviert die Preiselbeeren zum Schnitzel kosten 2,- EUR extra, aber das Essen war wirklich köstlich. Danach tanzten wir bis 01:30 im Country Club bevor wir uns diesmal auf direktem Weg in die Unterkunft begaben.
--- DIENSTAG ---
Um 7:30 gingen wir zum Frühstück und stärkten uns für den Tag den wir im benachbarten Skigebiet Mairhofen verbringen wollten. Vor der Abreise wurden wir wie bereits in Gerlos gewohnt von der Rechnung empfindlich überrascht und somancher musste noch Bares vom Bankomat holen, die Saunabesuche haben sich unerwartet hoch zu Buche geachlagen. Wolfgang legte noch einen Tourenskitag in Gerlos ein und vor den verbleibenden 5 Skifahrern lag ein wunderschöner Skitag im Skigebiet Mairhofen. Nach anfänglichem Gedränge an der Gondel verteilte sich die Masse der Skifahrer aber gut auf den vielen Pisten die durchwegs steiler waren als in Gerlos, hier befindet sich auch die steilste präparierte Piste Österreichs die "Harakiri" die mit 78% extrem steil abfällt. Am letzten Tag stürzten Franz und Dominik da sie von anderen Skifahrern voll gerammt wurden. Beim Sturz von Michael um ca. 14:40 befanden wir uns am äusseren anderen Ende des Skigebietes und fuhren dann Michaels Wunsch entsprechend auf direktem Weg zurück zur Gondel. Dort kamen wir um ca. 15:30 an und Michael und Franz setzten sich bei Traumwetter zur Hütte. Edwin, Marco und Dominic absolvierten noch zwei Abfahrten (unter anderem die Harakiri) und kamen zur Hütte nach wo Michael aufgrund seines Sturzes eine Runde spendierte. Am Nachhauseweg fanden wir ein Gasthaus das uns ein sehr gutes Abendessen zu einem super Preis bot. Der Skiurlaub war einsame Spitze, danke an alle und an den Wettergott.